Artikel aus der Rheinischen Post 01/2014, von Christoph Schmidt

 

Jordan Olivenöl wird auf der griechischen Insel Lesbos von einem deutschen Familienunternehmen mit Sitz in Hilden hergestellt. Im vergangenen Jahr wurde das von Spitzenköchen geschätzte grüne Gold bei neun internationalen Wettbewerben ausgezeichnet. Am meisten hat sich Geschäftsführer Bastian Jordan über den „Gran Prestige Gold Award“ gefreut, den sein Öl im Juni 2013 bei der „Terraolivio Mediterranean International Olive Oil Competition“ in Jerusalem erhielt. Warum? „Das ist der älteste Olivenölwettbewerb der Welt“, erzählt Jordan: „Und gleich bei unserer ersten Teilnahme waren wir erfolgreich.“


In Japan konnte sich die Ölivenöl-Manufaktur über je eine Goldmedaille für hervorragende Qualität von Jordan Olivenöl und Jordan Bio Olivenöl freuen. Bei sieben weiteren Wettbewerben in Los Angeles, New York, China und London gab es ebenfalls Gold und Silber. Seit 2008 erhielt Jordan Olivenöl außerdem jedes Jahr die DLGGoldmedaille. bis heute kommt die Hildener Firma auf 34 internationale Preise.


All diese Auszeichnungen seien eine „schöne Anerkennung“, bleibt Bastian Jordan bescheiden: „Viel mehr verkaufen wir dadurch nicht.“ Zwei neue Mitarbeiter in Griechenland hat er eingestellt. Das kleine Familienunternehmen mit Sitz in Hilden und Lagerverkauf in Solingen beschäftigt inzwischen zwölf Angestellte. Die neue Ernte wurde im November eingebracht: „Die Qualität ist sehr gut, die Erträge (rund 140 Tonnen) waren für uns nicht schlecht. Griechenland dagegen verzeichnet die schlechteste Ernte seit 30 Jahren.“ Jordan hat auf Lesbos knapp 1000 eigene Olivenbäume. Kleinbauern bewirtschaften für das Hildener Unternehmen weitere 24 000. Jordan Olivenöl gibt es im Handel, über das Internet (www.jordanolivenoel.de) oder im Fachhandel.